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Obwohl Kuba
ein letztes Bollwerk des Sozialismus ist, gibt es im Südosten
der Insel einen Stützpunkt der US-Marine, die "Guantanamo
Bay Naval Base", die immer wieder durch die Folter von Gefangenen
ins Gerede gekommen ist. (Die zwischenzeitlich angekündigte
Schliessung des Gefangenenlagers durch die Obama-Administration
wurde nicht realisiert.)
Auf Kuba leben
etwa 11 Millionen Menschen, davon über zwei Millionen in der Hauptstadt
Havanna. Nach der schweren Wirtschaftskrise (hervorgerufen
durch den plötzlichen Wegfall der ehem. sozialistischen Länder)
hat sich das Land seit Mitte der 90er Jahre stark geöffnet
und entwickelt vor allem den Tourismus mit grosser Energie. Dieser
Kurs - wirtschaftliche Öffnung bei gleichzeitiger Beibehaltung
des sozialistischen politischen Systems - wird offenbar auch nach
dem Wechsel in der Spitze Kubas 2008 beibehalten. Trotz der immer
noch nicht bewältigten Probleme hat Kuba eine vergleichsweise
niedrige Kindersterblichkeitsrate, eine hohe Lebenserwartung
und wenig Analphabetismus.
Der heutige
Pauschaltourismus konzentriert sich auf wenige Gebiete überwiegend
im Norden der Insel bzw. an der Nordküste (z.B. Varadero,
die Region Havanna, das wunderschöne Tal von Viñales, aber
auch die Nordküste bei Holguín).
Die grosse
Insel - Kuba erstreckt sich von Ost nach West über immerhin
1250 Kilometer! - bietet aber viel mehr.
Es bietet
sich deshalb an, als Pauschaltourist einzureisen und dann auch
ein wenig was "auf eigene Faust" zu unternehmen.
Kuba bietet
mit seinem entwickleten Gesundheitswesen übrigens gute Voraussetzungen
für Gesundheitstourismus; Sie können also Ihren Ferienaufenthalt
mit einer medizinischen Behandlung verbinden.
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